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Die Wallfahrtskirche

"Zum gnadenreichen Christkindl"

Die-Wallfahrtskirch Christkindl

Die Wallfahrtskirche ”zum gnadenreichen Christkindl“

Am heutigen Standort der Kirche betete Ende des 17. Jahrhunderts Ferdinand Sertl an einer einsamen Stelle im Wald um Genesung von seiner Epilepsie. An einer Fichte gestaltete er mit dem Bild der heiligen Familie und einer Christkindl-Figur aus Wachs seinen eigenen Altar. Bald verschwanden die Anfälle und er schrieb die Genesung dem Christkindl zu. Nachdem die Anzahl der Pilger zur Stelle im Wald rasch wuchs, unterstützte der Abt Anselm Angerer von Garsten den Bau einer Wallfahrtskirche. Sie ist dem Christkind geweiht, wurde 1702 von Giovanni Battista Carlone begonnen und ab 1708 von Jakob Prandtauer vollendet.

 
Das Christkindl im Hochaltar
Das Christkindl im Hochalter

Der Hochaltar

Das Kernstück des heutigen Hochaltars ist der Fichtenstamm, in den Ferdinand Sertl einst eine Höhlung für sein Christkindl schnitzte. Der Altar selbst, entworfen von Jakob Prandtauer und 1720 geschnitzt von Leonhard Sattler, ist ein herausragendes Werk des österreichischen Barock: Um den Baum im Zentrum ranken sich Wolken und 35 Engel. Bemerkenswert ist auch der Tabernakel in Form eines Erdballs.

 

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