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< Die Weihnachtsgeschichte >

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Warum wir Weihnachten feiern

Dies ist die Geschichte der Geburt von Jesus Christus. Man nennt sie auch das „Weihnachtsevangelium“. Lukas, Johannes, Markus und Matthäus, die sogenannten vier Evangelisten, waren Freunde von Jesus. Sie haben vor langer Zeit in ihren Büchern für uns aufgeschrieben, was damals alles geschah. Diese Schriften findet man im Neuen Testament, dem zweiten Teil der Bibel. In ganz vielen Ländern der Erde wird seither Weihnachten, das Fest der Liebe, gefeiert. Jedes Jahr am 24. Dezember erinnern wir uns damit an das freudige Ereignis, dass Jesus Christus zu uns auf die Welt gekommen ist.


Die heilige Familie

Maria war eine junge Frau und lebte im Dorf Nazareth. Sie war mit Josef verlobt, einem Zimmermann und Baumeister, der aus der Familie König Davids stammte.

Eines Tages erschien Maria ein Engel und verkündete, dass sie bald ein Baby bekommen würde. Maria konnte das nicht recht glauben, denn gerade erst hatte sie sich mit Josef verlobt, sie waren noch nicht einmal verheiratet. „Doch”, sagte der Engel Gabriel, „Gott hat dich dafür ausgesucht. Du wirst seinen Sohn auf die Welt bringen und er soll Jesus heißen.“ Maria überlegte, dann anwortete sie: „Wenn es Gottes Wunsch ist, dann möchte ich das auch.“ So unvermutet wie er kam, verschwand der Engel wieder, Maria und Josef freuten sich sehr über die schöne Nachricht.


Die Zeit, in der dies geschah

Das alles passierte vor mehr als 2.000 Jahren. Die Römer besaßen damals ein sehr großes Reich. Ihr Kaiser Augustus regierte über viele Länder von Europa bis nach Asien und Afrika. Mehr als 40 Jahre lang versuchte er, sein Land immer weiter auszudehnen. Dafür wurden Kriege geführt, Landstriche besetzt und viele Verträge geschlossen.

Innerhalb des großen Römischen Reiches gab es aber auch viele Streitereien. Rom war zu dieser Zeit schon eine Republik. Das bedeutet, dass mehrere Menschen in einem Parlament zusammensaßen und gemeinsam über neue Gesetze abstimmten. Diese Form, Entscheidungen zu treffen, nennt man Demokratie – so funktioniert das auch heute noch bei uns. Aber damals wollten immer wieder einzelne Konsuln die ganze Macht an sich reißen. Julius Caesar war so ein starker Herrscher. Als er 42 Jahre vor Christi Geburt starb, übernahm Augustus seine politischen Ämter. Eigentlich hieß dieser ja Gaius Octavius, aber die Römer gaben ihm den Ehrennamen Augustus, der Erhabene. Sie haben auch einen ganzen Monat, den sommerlichen August, nach ihm benannt.


So lebte man damals

Die Römer waren ein hochentwickeltes Volk. Sie bauten Paläste, Tempel, Theater und viele praktische Dinge wie Straßen, Bäder, Brücken, Brunnen und Heizungen. Aber nicht alle Menschen konnten Wohlstand und Luxus genießen. Vor allem in entlegenen Provinzen lebte man von Ackerbau und Viehzucht, und die Bauern mussten Pacht an die Grundbesitzer abliefern. Auch viele rechtlose Sklaven mussten dort fern von ihrer Heimat arbeiten.

Immerhin sorgte Kaiser Augustus aber mit vielen tausend Soldaten in seinem Heer für sichere Grenzen und inneren Frieden im Römischen Reich. Dafür waren die Menschen dem strengen Herrscher sehr dankbar.


Die Region, in der dies geschah

Die Weihnachtsgeschichte fand in Judäa statt. Das ist sehr weit weg von Rom, und doch gehörte diese Gegend damals zum Römischen Reich. Heute nennt man sie Westjordanland, weil sie am großen Fluss Jordan liegt.

Die Länder rundherum heißen heute Palästina, Israel, Jordanien, Syrien und Libanon. Judäa ist eine trockene aber recht fruchtbare Landschaft mit vielen Hügeln und Höhlen, damals wie heute von zwei Meeren umgeben – dem Mittelmeer im Westen und dem Toten Meer im Osten. Besonders das Wasser aus dem Toten Meer ist sehr salzig, man kann es nicht zum Gießen der Äcker und Gärten verwenden. Die Bauern bauen deshalb Pflanzen an, die auch mit wenig Wasser gut gedeihen: Datteln, Zitrusfrüchte, Wein und Oliven. Das Salz war und ist aber auch sehr wertvoll für die Menschen. Früher konnte man Fleisch und Gemüse einsalzen und es somit haltbar machen, schließlich gab es zu der Zeit, in der sich unsere Geschichte zutrug, weder Eiskästen noch Tiefkühlschränke. Die Bauern hielten auch Tiere, um sich mit Fleisch, Wolle und Milch zu versorgen. Die Ziegen, Schafe und manchmal auch Kühe zogen mit ihren Hirten in großen Herden übers Land. Die vielen Höhlen waren dabei ein idealer Unterschlupf für die Tiere.


Die Reise von Galiläa nach Judäa

Alle Menschen im Römischen Reich mussten Steuern zahlen. Das Geld floss in die Staatskassa, und die Herrscher konnten entscheiden, was sie damit machen wollten. Soldaten mussten entlohnt werden, Bauten finanziert und auch die Organisation des großen Imperiums kostete viel Geld. Die Münzen hießen Sesterzen und Denare; die kostbarste war aus echtem Gold und wurde Aureus genannt.

Bevor der Kaiser aber wusste, wieviele Sesterzen er einnehmen würde, musste er wissen, wie viele Menschen überhaupt in seinem Reich lebten. Augustus gab deshalb als erster Herrscher den Befehl, dass alle Bewohner sich in Listen eintragen müssen. Er konnte das natürlich nicht selbst kontrollieren, deshalb hatte er viele Statthalter, die in den Provinzen seine Aufträge erledigten.

In Judäa hieß dieser Quirinius. Weil auch er nicht alle Arbeit alleine tun konnte, halfen ihm die Steuereintreiber. Diese waren bei den Menschen nicht sehr beliebt, aber einem Befehl durfte man sich nicht widersetzen, und so machten sich alle auf den Weg in ihre Geburtsorte, um an der Volkszählung teilzunehmen. Auch Maria und Josef mussten der Aufforderung Kaiser Augustus’ folgen. Nachdem Josef aus der Familie König Davids stammte, die in Bethlehem zu Hause war, reisten die beiden von Nazareth in Galiläa Richtung Süden.

Heute könnte man diese Strecke in ein paar Stunden bewältigen. Aber damals gab es weder Autos noch Eisenbahnen. Und nur sehr wohlhabende Leute konnten sich die bequeme Reise in einer Kutsche leisten. Josef ging den ganzen weiten Weg zu Fuß. Maria wurde zwar von einem Esel getragen, aber mit dem dicken Babybauch war auch das sehr anstrengend. Viele Tage wanderten die beiden auf diese Weise vom Bergland in Galiläa zu den sanften Grashügeln in Judäa, wo es heiß und trocken war.


Die Herbergssuche

Maria und Josef waren sehr müde von der Reise. Hungrig und erschöpft kamen sie in der kleinen Stadt Bethlehem an, wo sich schon viele Menschen in den Straßen tummelten. Niemand wollte zu spät kommen, um seinen Namen auf eine der Schriftrollen zu schreiben. Es gab ein Gedränge und Geschubse und die Leute redeten laut durcheinander. Für Maria, die spürte, dass ihr Kind bald auf die Welt kommen würde, war das quirlige Treiben ganz besonders beschwerlich. Also machten sich die beiden auf, um Ruhe und eine Herberge für die Nacht zu suchen. Das junge Paar hatte aber nur sehr wenig Geld, und so war es schwierig, ein Quartier zu finden. Immer wieder fragte Josef freundlich um ein Nachtlager und zeigte auf seine schwangere Frau. Aber wo sie auch hinkamen, alle Gasthäuser waren bereits voll. Niemand wollte die armen Leute bei sich aufnehmen, und anstatt eines warmen Bettes wurden ihnen nur böse Worte geschenkt. Maria und Josef waren traurig, denn sie wussten nicht, wohin.

Und anstatt endlich anzukommen, waren sie immer noch unterwegs. Die beiden ließen Bethlehem mit seinem Trubel und den unfreundlichen Menschen hinter sich. Es war inzwischen dunkel geworden und so irrten sie durch die unbekannte, nächtliche Landschaft. Plötzlich entdeckten sie weit draußen vor der Stadt ein einsames Häuschen. Es schien leer zu stehen. Maria und Josef wagten sich ganz vorsichtig näher heran und öffneten leise die Tür. Da sahen sie, dass es ein Stall war, den sie gefunden hatten. Ochs und Esel waren drin und ein paar Schafe. Alles sah sehr friedlich aus. Und so beschlossen die beiden, dass sie hier bleiben wollten. Als sie den Stall betraten, wachten die Tiere auf und machten große Augen. Aber keines wurde unruhig oder fing an zu lärmen. In einem Stall ist es immer schön warm, weil die Tiere sich eng aneinander kuscheln und so gegenseitig wärmen. Maria war froh, dass sie jetzt nicht mehr frieren musste und sich endlich hinlegen konnte. Und es machte ihr gar nichts aus, dass es kein schönes Haus war, in dem sie übernachteten, sondern ein einfacher Stall.


Das Christkind kommt auf die Welt

Maria legte sich ins Stroh, um sich ein bisschen auszuruhen, denn die letzten Tage hatten sie viel Kraft gekostet. Josef setzte sich neben seine Frau und passte auf sie auf. Genauso wie die Schafe, die sich neugierig und schützend um das Paar scharten. So fand die anstrengende Reise der beiden doch ein beschauliches Ende in einem kleinen Stall. Ruhig und still wurde ihr Schlaf in der dunklen Nacht. Doch die Nacht verlief nicht nur ruhig, denn es kam ein Baby auf die Welt – Maria hatte einem Buben das Leben geschenkt. Müde, aber überglücklich kümmerten sich die jungen Eltern um ihr Kind. Maria wickelte den Kleinen, dem sie den Namen Jesus gab, in Windeln und legte ihn an ihre Brust, um ihn zu stillen. So fühlte er sich wohl und geborgen. Josef hatte inzwischen in der Futterkrippe ein weiches Bett aus frischem Heu bereitet, behutsam hob er das kleine Kind hinein. Da lag er nun, der kleine Jesus – im Futtertrog in einem Stall. Und alle Tiere beobachteten ihn aufmerksam und liebevoll, so wie es auch Maria und Josef taten.



Das Nachtlager der Hirten

Nicht weit vom Stall entfernt hüteten zur selben Zeit Hirten ihre Schafe. Tagsüber zogen sie mit ihren Hütehunden und den großen Schaf- und Ziegenherden weit übers Land, um frische Wiesen zu suchen. Junge Lämmer mussten von ihnen oft auf ihren Schultern getragen werden, weil sie noch zu klein waren, um die weiten Strecken laufen zu können.

Die Hirten kümmerten sich um Wolle, Milch und Fleisch der Tiere und darum, dass alle gesund blieben. Sie führten sie sicher über Bäche und vorbei an gefährlichen Schluchten. Denn es war ihre Aufgabe, gut auf jedes einzelne Tier aufzupassen und sie alle wieder heil zu den Bauern nach Hause zu bringen.

Und so hielt einer der Hirten auch nachts immer Wache, wenn die Herde eng beieinander stand, um sich gegenseitig zu wärmen und zu schützen. Denn Wüstenluchse, Leoparden, Wölfe und Hyänen streiften gerne durch das hügelige Grasland, und die Dunkelheit bot den wilden Tieren Schutz beim Beutefang.



Die Frohbotschaft eines Engels

Doch diesmal war es kein wildes Raubtier, das die Hirten mitten in der Nacht erschreckte. Sondern ein helles Licht, das vor ihnen erstrahlte. Aus seinem Schein trat ein Engel und sagte: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde etwas sehr Schönes. Heute Nacht ist euch und allen Menschen der Retter geboren. Er ist der Messias, der Herr.“

Die Hirten blickten einander ungläubig an. Sie wussten nicht recht, ob sie träumten oder wach waren und ob tatsächlich ein Engel vor ihnen stand. Und was war das für eine Geschichte, die er ihnen erzählte, vom Retter und von Gottes Sohn?

Da sprach der Engel weiter: „Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Lauft nach Bethlehem und sucht es schnell.“ Als er zu Ende gesprochen hatte, tauchten im Lichterglanz seiner Flügel hunderte Engel auf. Sie sangen ganz wunderbar im himmlischen Chor ein Loblied auf den Herrn. Doch kaum war der letzte Ton verklungen, wurde es mit einem Mal auch wieder dunkel über dem nächtlichen Feld.



Die Hirten eilen nach Bethlehem

Die Hirten aber waren nun hellwach. Sie dachten kurz nach, holten tief Luft und machten sich sogleich auf den Weg, um dieses ganz besondere Baby zu suchen. Ausnahmsweise ließen sie die Schafe alleine zurück, weil sie sicher waren, dass die Engel über ihnen wachten und sie beschützten. Nur die allerkleinsten Lämmer nahmen sie mit. Eilig liefen sie durch die nächtliche Landschaft. Es schien, als wären ihnen selber Flügel gewachsen, so schnell waren sie unterwegs. Und gerade als es ein wenig heller wurde, entdeckten sie den kleinen Stall. Neugierig und voller Ehrfurcht öffneten sie seine Türe und erblickten genau das, was ihnen der Engel zuvor verkündet hatte. Da lag wirklich ein kleines Kind in der Futterkrippe, das alle rundherum glücklich betrachteten. Die Hirten erzählten vom Engel, der ihnen alles vorausgesagt hatte und vom himmlischen Jubelchor. Maria und Josef hörten gut zu, staunten über die Worte der Hirten und bewahrten alles, was geschehen war, in ihren Herzen.



Bethlehem erwacht

Alle freuten sich, und nun fingen auch die Hirten an zu singen. Sie machten sich auf den Weg zurück zu ihren Schafen. Mit ihren tiefen Stimmen erklangen ihre Lieder weit übers Land. Jubelnd zogen sie durch die Straßen von Bethlehem. Es waren die ersten Weihnachtslieder, mit denen sie die Menschen frühmorgens aus dem Schlaf sangen. Sie jauchzten und priesen den Herrn. Denn sie wollten alle teilhaben lassen an ihrem Glück und die frohe Botschaft der Geburt Christi verkünden.

Die Leute aber fragten sich, was da denn los sei? Wer weckte sie und wer war der Heiland, von dem da gesungen wurde? Oft schon hatten sie gehört, dass ein Retter kommen würde, um ihr Volk von der Unterdrückung durch die römischen Herrscher zu befreien. Und sie hatten einen erfahrenen Kämpfer erwartet, einen schlauen Heerführer und einen mutigen Beschützer aus einem fernen Königreich.
Aber Gott schickte seinen eigenen Sohn auf die Welt, um den Menschen die Liebe zu bringen und ihnen zu zeigen, wie sie in Frieden und Achtung miteinander leben sollten.



Ein leuchtender Stern am Himmel

Unterdessen beobachteten in einem fernen Land sehr weit im Osten drei weise Männer den Sternenhimmel. Das taten sie fast jede Nacht, denn sie waren Sterndeuter und Könige und kannten die leuchtenden Punkte am Himmel ganz genau. Sie schauten durch große Fernrohre und zeichneten die Himmelsmuster und Figuren auf lange Schriftrollen. Wann immer sich etwas am Sternenzelt veränderte, sahen es die Weisen aus dem Morgenland sofort.

Und so dauerte es auch nicht lange, bis sie den großen Stern entdeckten, den alle drei noch nie zuvor am Firmament gesehen hatten. Er leuchtete viel heller und funkelte viel stärker als alle anderen Himmelskörper. Das musste ein Zeichen sein, waren sie sich sicher. Ein Hinweis, dass irgendwo ein König geboren wurde. Den wollten sie suchen und sehen, was es mit dem außergewöhnlichen Stern auf sich hatte. Sie beschlossen also, sich auf den Weg zu machen, auch wenn sie nicht genau wussten, wohin. Aber sie waren sich sicher, dass das Licht des Sterns sie begleiten und ihnen den richtigen Weg weisen würde.



Auf dem Weg zum Christkind

Kaspar, Melchior und Balthasar, so hießen die drei Weisen, machten sich daran, ihre Reise vorzubereiten. Sie kauften Kamele, damit sie den langen Weg durch die Wüste bewältigen konnten. Allen Menschen, denen sie begegneten, erzählten sie von dem hellen Stern und ihrem Plan, das Königskind zu suchen. Die anderen Leute waren sich nicht so sicher, dass es eine gute Idee war, einfach so loszuziehen. Denn wer weiß, vielleicht würden sie sich verirren und nie mehr zurück nach Hause finden... Und dieser Stern, war er wirklich so besonders oder hatten sich die drei Weisen womöglich getäuscht?

Diese aber ließen sich nicht beirren. Sie waren ganz fest entschlossen, dem großen Stern zu folgen. Und sie waren sich sicher, dass er sie zu diesem besonderen König führen würde. Aber sollten sie einfach so, mit leeren Händen zu einem König gehen? Nein, das konnte nicht sein, dachten sie sich. Und so packten sie die kostbarsten Geschenke ein: Weihrauch, Myrrhe und Gold wollten sie dem Königskind mitbringen.



Ankunft beim Christkind

Die Reise war wirklich sehr anstrengend und führte die drei Männer durch viele Länder und unbekannte Landschaften. Aber sie fürchteten sich nicht vor dem Fremden, denn immer war der helle Stern an ihrer Seite. Auch ihre Fernrohre hatten sie mitgenommen, um den Himmel zu beobachteten. Denn so ganz genau wussten sie nicht, wo sie waren und wohin es ging. Aber sie vertrauten darauf, dass das Himmelslicht sie ganz gewiss ans Ziel bringen würde.

Nach einiger Zeit kamen sie schließlich nach Judäa, und der Stern, der sie bis hierher geleitet hatte, blieb vor den Toren Bethlehems am Himmel stehen. Da entdeckten sie auch das kleine Häuschen und wussten: Hier muss es sein. Leise betrat einer nach dem anderen den Stall, und als sie darin die Heilige Familie erblickten, waren sie von Glücksgefühlen erfüllt. Sie hatten also Recht behalten und es gefunden, das Christkind. Eilig holten sie die Geschenke aus den Satteltaschen ihrer Kamele und knieten vor ihm nieder. Aber so kostbar und wertvoll ihre Gaben an das Jesuskind auch waren, am hellsten strahlte doch die Freude in ihren Gesichtern. Ganz genauso wie der Stern, der ihnen den weiten Weg geleuchtet hatte.

Alle Jahre wieder

Auch heute noch feiern viele Kinder in aller Welt das frohe Ereignis von Betlehem. Nicht nur mit dem Weihnachtsfest am 24. Dezember, sondern auch mit dem Dreikönigstag am 6. Jänner. Verkleidet als die „Heiligen Drei Könige“ gehen die Sternsinger bei uns von Haus zu Haus. Sie singen Weihnachtslieder und erbitten Spenden für Kinder in Not. Jedes Haus, das sie besucht haben, schmücken sie am Eingang mit der Segensbitte C+M+B. Das ist lateinisch und bedeutet „Gott schütze dieses Haus“. In vielen Kirchen kannst du zur Weihnachtszeit ganz wunderbare und große Krippen sehen. Schau einfach das nächste Mal ganz genau hin. Ich bin mir sicher, du entdeckst alle Personen wieder, die du im Weihnachtsevangelium kennengelernt hast.

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